Fast Mapping

Fast Mapping beschreibt den Prozess des schnellen Erst-Erwerbs eines neuen Wortes nach nur wenigen Expositionen, wobei zunächst nur eine flüchtige semantisch-lexikalische Repräsentation aufgebaut wird.

Sonderpädagogische Relevanz: Kinder mit spezifischen Sprachentwicklungsstörungen (SSES) zeigen hier oft Defizite. Das didaktische Modell müsste daher auf intensive, wiederholte und variierte Stimulierung (z. B. 5-10-malige Präsentation) abzielen, um eine stabilere Repräsentation der neuen Sachbegriffe im Sachunterricht zu erreichen.

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